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Was steckt hinter den neuen Entwicklungen bei CARRIDA?

 

Um die Neuerungen einzuordnen und ihren praktischen Nutzen aufzuzeigen, beantwortet unser Head of Sales, Kay Henry Mann, die häufigsten Fragen und gibt Einblicke in die Hintergründe. 

 

Kay Henry, im letzten Newsletter haben wir die neue Produktfamilie Plate-i Plus vorgestellt. Diese wurde stark durch Kundenfeedback geprägt. Welche typischen Projektanforderungen habt ihr in die neue Kamerafamilie integriert? 

 

Durch das Feedback unserer Kunden haben sich klare Anforderungen ergeben, die wir bei der Plate-i Plus Familie gezielt umgesetzt haben: 

  • Hohe Performance bei geringerem Einstiegspreis:
    Ziel war eine Produktfamilie zu entwickeln, die auf dem gewohnt hohen Performanceniveau arbeitet, jedoch zu einem geringeren Einstiegspreis erhältlich ist. Mit der Plate-i Plus lassen sich anspruchsvolle Zufahrtsszenarien – sowohl Free-Flow als auch Schrankenlösungen – abdecken, bei gleichzeitig niedrigeren Einstiegskosten.

 

  • Erweiterte Identifikationsmerkmale bei der Zufahrtskontrolle: 
    In vielen Projekten reicht die reine Kennzeichenerkennung nicht mehr aus. Neben dem Kennzeichen werden zusätzliche Fahrzeugmerkmale wie Fahrzeugtyp, Marke & Modell und Farbe erkannt. Entscheidend ist, dass diese Merkmale auf der Plate-i Plus parallel verarbeitet werden.  

 

 

 

Kay Henry’s Takeaway? 
Die Plate-i Plus schließt die Lücke zwischen Zufahrtskontrollen mit und ohne Barriere, ohne die Lösung zu komplex zu gestalten.

 

Vor kurzem wurde CARRIDA 5 vorgestellt. Nun folgt CARRIDA 5.1. Was leistet Version 5.1 und warum war sie aus Projektsicht notwendig?  

 

 

Mit CARRIDA 5 haben wir unsere Software vollständig auf moderne Deep-Learning-Algorithmen umgestellt, sowohl für die Erkennung von Kennzeichen als auch für weitere Fahrzeugmerkmale. Die erkannten Kennzeichen und Fahrzeugmerkmale wurden bisher als separate Datensätze ausgegeben. 

CARRIDA 5.1 verlagert die Verknüpfung von Kennzeichen und Fahrzeugmerkmalen in den Erkennungsprozess selbst. Die Ausgabe erfolgt als strukturiert zusammengehöriger Datensatz, also als kombinierte Annotation.

 

 

Kay Henry’s Takeaway? 
Mit 5.1 erhalten Sie ein strukturiertes, kombiniertes Ergebnis. Kein manuelles Abgleichen im Zielsystem – einfachere Integration, weniger Unstimmigkeiten.

 

Die kombinierte Annotation von Kennzeichen und Fahrzeugmerkmalen ist ein zentrales Element von CARRIDA 5.1. Warum ist das mehr als nur ein technisches Detail? 

 

Weil sich damit die Struktur der Erkennung und die ausgegebenen Daten ändert. Bisher wurden Kennzeichen und Fahrzeugmerkmale getrennt erkannt und als separate Ergebnisse dargestellt. Die Zusammengehörigkeit musste anschließend im Zielsystem des Kunden hergestellt werden. 

Mit 5.1 werden Kennzeichen und die zugehörigen Fahrzeugmerkmale bereits als logisch verknüpfte Annotation ausgegeben. Die Zuordnung ist damit bereits im Erkennungsprozess eindeutig definiert und muss nicht erst im Anschluss erstellt werden. 

Ein konkretes Beispiel aus der Praxis: 
Ein Kennzeichen ist freigegeben, jedoch nur in Verbindung mit einem bestimmten Fahrzeugtyp. Wird das Kennzeichen an einem anderen Fahrzeug verwendet, erfolgt keine Freigabe.  

Das erhöht die Sicherheit, weil die Zutrittsfreigabe nicht mehr auf getrennten Einzelinformationen beruht. 

 

 

Kay Henry’s Takeaway? 
Durch die kombinierte Annotation werden Kennzeichen und Fahrzeugmerkmale als ein einziges verknüpftes Ergebnis ausgegeben – weniger Sonderfälle, geringeres Risiko von Fehlabgleichen.

 

Ihr seid vom 10. bis 13. März auf der Intertraffic Amsterdam – was erwartet Besucher an eurem Stand? 

 

Am Stand 01.530 zeigen wir unsere CARRIDA Kameras in einer Live-Demonstration – inklusive der neuen Plate-i Plus Familie. 

Jan-Erik Schmitt, Wilhelm Scheermann und ich sind während der Messe vor Ort und freuen uns auf den persönlichen Austausch über neue Projekte.  

Kommen Sie auf einen leckeren Kaffee vorbei. 

Kontaktieren Sie gerne Kay Henry Mann für ein kostenfreies Ticket.